Was ist S.C.A.T.?


Wenn man zwischen Kampfkunst, Kampfsport und Selbstverteidigung unterscheidet, dann gehört S.C.A.T. ganz eindeutig zu den

Selbstverteidigungssystemen. Reine Selbstverteidigungssysteme, die den Anspruch haben, nur für den "Ernstfall" konzipiert zu sein, gibt es

nicht allzu viele, denn die meisten auf dem "Markt" befindlichen haben fast immer entweder einen "Kampfkunstcharakter" oder lassen durc

h Kleidung, Bezeichnung der Techniken oder der Art und Weise des Praktizierens erkennen, dass ihre historischen Wurzeln in den

Kampfkünsten liegen.

Ursprünglich wurden sicher alle Kampfsysteme zur Selbstverteidigung konzipiert; im Laufe der Jahrhunderte wurden sie jedoch "entschärft",

um sie ohne Verletzungsrisiko praktizieren zu können. Dinge wie "Katas" und Techniken in die Luft traten an die Stelle von realistischen

Kämpfen. Ein weiterer negativer Nebeneffekt ist, dass sich in aller Regel ein Karateka nur mit einen Karateka, ein Judoka nur gegen einen

Judoka, ein Kickboxer nur gegen einen Kickboxer misst - und das in einem fairen Kampf mit festgelegten Regeln. Dinge, die mit der Realität

eines Angriffes auf der Straße nicht vieles gemeinsam haben. An dieser Stelle muss auch ganz klar gesagt werden, dass selbst MMA-Kämpfe

nur mit Regeln möglich sind. So trainieren auch MMA-Kämpfer, die definitiv zu den fittesten Kampfsportathleten gehören, nur mit oder gegen

"faire" Techniken. Für Straßen-Schläger jedoch gibt es absolut keine Regeln.

S.C.A.T. hat aus den unterschiedlichsten Systemen, die funktionalen Konzepte herausgearbeitet und sie zu einem schlüssigen System

zusammengefasst. So findet man bei uns Techniken und Konzepte aus Kickboxing, Jeet Kune-Do, Kali, Ju Jitsu, Grappling, Muay Thai und

Free Fight.

Das Training deckt die Bereiche Long Range (Kicks), Mid-Range (Boxing), Close Range (Grappling/Clinch), Ground (Boden), Stick (Stock),

Knife (Messer) und Gun (Schusswaffen) ab.


Philosophy and Principles


a) Concepts and Tactics

1) „B.A.D. “
    Be Aware… Avoid… Defend

    a) Always be aware of your surroundings

    b) Avoid dangerous situations and places

    c) Defend while attacking

2) In a Streetfight there’s no Winning or Losing – there’s only Surviving

3) You can’t survive an attack only by defending; you have to attack to survive


b) Principles and Guidelines

1) Don’t get hurt!

2) Hurt the attacker!

3) Hit fast and first!

4) Keep your defense as short as possible and your offense as long as necessary!

5) Maintain constant forward pressure!

6) Stay with both feet on the ground!

7) Never go voluntarily to the ground!

8) If you go to the ground, get up as fast as you can!

9) Always use simple and natural movements that can be easily memorized by your sub-conscious mind! In a real encounter, you can only

    rely on your Sub-Consciousness, your Intuition and your Brain-Muscle-Memory.

10) Reduce your arsenal of techniques to the minimum! (The fewer the better)

11) Knife-, Club and Gun-Defense

      R.C.A.D.

      Redirect - Control - Attack - Disarm

      Redirect: Stay or get out of the way of the weapon or stop or redirect it before it can reach its target!

      Control: Catch the arm holding the weapon and don’t let loose until he is no longer capable of holding the weapon!

      Attack: Inflict pain and damage! Destroy his mental resistance!

      Disarm: Get control of the weapon or make him at least lose control of it!




January, 11th. 2011                                                                                                                                                                                                                                    © Juergen Zoeller